Tiergestützte Pädagogik

Immer mehr werden Hunde in Einrichtungen, Schulen, Therapien und pädagogischen Einsätzen mit eingebunden. Egal ob sie aktiv oder passiv eingesetzt werden, wurde die positive Wirkung eines Hundes auf Menschen jeden Alters wissenschaftlich bewiesen. Warum werden immer mehr Hunde in pädagogischen oder auch therapeutischen Angeboten eingesetzt?

Weil..

… sie stellen keine Anforderungen und haben keine Erwartungshaltung

… sie sind auch vertrauenswürdig

… sie vermitteln Nähe, Sicherheit und Geborgenheit

… sie reagieren sensibel auf Stimmungen und Gefühle

… sie motivieren zum Leben

… sie sorgen für Stressabbau und Entspannung

… sie fördern motorische und geistige Fähigkeiten

… sie sorgen für Abwechslung

… sie stärken das Selbstbewusstsein

… sie schenken Freude ohne Gegenleistung zu erwarten

… sie helfen Ängste abzubauen

… sie besitzen die Fähigkeit z. B. mit schweigenden Klienten zu kommunizieren

… sie warten und achten auf das geringste Zeichen der Annäherung und nehmen diese auf

Dennoch ersetzen sie keine Therapeuten und sind keine Wunderheiler!

Klienten, die

  • ein Trauma erlitten haben,
  • ADHS,
  • Aggressionen,
  • Psychische Erkrankung (Depressionen usw.),
  • Angst und Hunde-Phobie usw. haben,

kann man mit einer tiergestützen Einheit entgegenwirken.

Einsatzorte wären:

  • Schulen
  • Heilpädagogische Einrichtung
  • Behindertenstätten
  • Kindergärten
  • Privat

tiergestützte Pädagogik

Traumapädagogik

Hierbei sollen Menschen (Kinder, Jugendliche, Familie) beachtet werden, die einen traumatisierenden Lebenseinschnitt hatten und sich selbst nicht mehr sortieren, bzw. nicht damit umgehen können. Ängste, Unsicherheiten, Panikattacken und weitere Folgeschäden der traumatisierten Lebenseinschnitte schränken den Alltag sehr ein oder führen sogar zur Isolation. Damit dies nicht passiert, gibt es Ansprechpartner, die professionell und individuell mit jeder einzelnen Person, sowie der Situation umgehen.

Sie bekommen:

  • Zeit für persönliche Gespräche

  • Zeit für individuelle Betreuung bei spezifischen Problemen

  • Zeit für die Begleitung im Alltag

 

Zeit für Betreuung in traumatisierten Situationen

Darunter zu verstehen ist:

  • häusliche Gewalt,
  • Phobien oder Ängste,
  • sexuelle Missbrauch/Gewalt usw.

Es soll Ansprechpartner geben, die gezielt darauf sensibilisiert wurden.

Die Betroffenen, Mitbetroffenen oder Angehörigen können sich ohne Vorurteile und Bewertung informieren und im Alltag unterstützen lassen. Auf jede Person wird individuell eingegangen und so die Bedürfnisse und Hilfen beachtet.

Weitere Unterstützung können angeboten werden:

  • Elternarbeit in Schulen und Einrichtungen

  • Psychoedukation

  • Sensibilisierung der Angehörigen

  • Beratung der Selbstfürsorge

  • eigene Grundhaltung

  • Bindungsarbeit

  • Beratung und Stabilisierung in akuter Traumatisierung und Krisenintervention

  • traumapädagogische Techniken und Methoden zur Stabilisierung

  • Selbstreflexion

  • Betreuung während oder nach einer (Trauma-)Therapie

  • Beratung in den oben genannten Punkten

Hier können Sie sich fachlich über Ihre momentane Situation informieren lassen, mögliche weitere Schritte und welche Unterstützungen es gibt. Die anfallenden Organisationsaufgaben können gemeinsam geschildert und abgearbeitet werden. Ebenfalls wird der Alltag gemeinsam neu strukturiert, um die Betroffenen zu entlasten und eventuelle Rückschläge/Risikofaktoren zu vermeiden.

Familien, Jugendliche und Kinder benötigen auch im Alltag einen Ansprechpartner, die mit Ihnen den Alltag meistern. Es gibt immer wieder Probleme, mit denen man selbst überfordert ist. Hier ist es gut, eine klare Richtlinie zu bekommen, mit den jeweiligen Bedürfnissen und Wünschen.

Unterstützung bekommen Sie bei:

  • Stabilisierung des Alltags und sich selbst
  • Psychoedukation
  • Selbstreflexion
  • Begleitung von Schulgängen
  • Sensibilisierung des sozialen Umfelds
  • Bindungsarbeit in Familien oder sozialem Umfeld
  • Beratung und Stabilisierung in akuter Traumatisierung und Krisenintervention
  • Beratung und Betreuung der Selbstfürsorge der Angehörigen
  • Betreuung während oder nach einer (Trauma-)Therapie

Dein Team

Wir gemeinsam haben im März 2019 erfolgreich die Abschlussprüfung mit dem Zertifikat „geprüftes Therapiebegleithundeteam“ durch die Ausbildung „Wunjo Projekt“ von Stephanie Lang von Langen verliehen bekommen. Dadurch sind wir in diesen Bereichen geschult:

  • Gehorsams-Übungen,
  • Wirkung der tiergestützen Therapie,
  • Hygiene und Recht,
  • Kognition und Lernverhalten vom Hund,
  • Umgang mit Demenz und Trauer,
  • Gewöhnung an Rollstuhl und Krücken,
  • Helferethik und Formen der Depression,
  • Kynologie,
  • Körpersprache Hund,
  • Kommunikation Mensch-Hund,
  • Möglichkeiten und Grenzen in der tiergestützen Arbeit,
  • Erste Hilfe Hund und Mensch.

Hier waren wir schon als Team unterwegs:

  • Seniorenheim „Haus am Park“, Bad Tölz
  • Klinik für Schädel-Hirn-Traumata „Neurokom“, Bad Tölz
  • Seniorenheim „Marienstift“, Bad Tölz
  • Montessori Kinderhaus, Bad Tölz
  • „Kindersommer“ Tölzer Kinderhaus, Bad Tölz

Sollen wir auch Dich besuchen?

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