Aktivitäten

Beispiele:

Aktivitäten mit Hund

  • Spaziergänge
  • Aufgaben lösen
  • Abenteuertage
  • Spiele aller Art
  • Richtiger Umgang mit Hund

Aktivitäten ohne Hund

  • Leckerlies backen
  • Unterrichtsstunden über Umgang mit Hund
  • (trauma-)pädagogische Einheiten

Anwendungsbeispiel:

Aktuelle Situation des Jugendlichen

Jugendlicher: 14-jähriger Junge

Ist in einem sehr schwierigen Elternhaus aufgewachsen. Eltern haben sich vor zwei Jahren getrennt und zwischen ihnen herrscht eine angespannte Beziehung, unter der der Jugendliche sehr darunter leidet. Beim Vater wurde vor Jahren Depression diagnostiziert. Hier ist es schwer ein soziales und stabiles Verhältnis zwischen Vater und Sohn zu schaffen.
Die Mutter arbeitet als Krankenschwester in einer Klinik. Seit einigen Monaten leidet der Jugendliche an depressiven Episoden und verweigert den Besuch der Schule.

tiertherapeutische Aktivitäten

Zielsetzung für den Jugendlichen

Nach einigen Gesprächen mit dem Jugendlichen wurde klar, dass er durch seine momentane
Situation stark an sich selbst zweifelt. Sein Selbstbewusstsein sowie Selbstvertrauen sollen
durch die Therapie gestärkt werden, anhand von Erfolgserlebnissen mit dem Hund.

Umsetzung

Anfänglich stand das Kennenlernen des Jugendlichen und Hundes an. Dabei werden die Verhaltensregeln gegenüber dem Hund besprochen. Im Laufe der ersten Wochen entwickelt sich so ein gutes Vertrauensverhältnis zwischen Jugendlichen und dem Hund. Die ersten therapeutischen Einheiten umfassten: Suchspiele durch Schnüffelteppich, Körperkontakt durch Streicheleinheiten und aus schlecken der Hand. Die Bereitschaft an Spaziergängen teilzunehmen fand immer mehr Anklang.

Zielkontrolle

Innerhalb kürzester Zeit konnten positiven Entwicklungen in Form von mehr Gesprächsbereitschaft des Jugendlichens, adäquates Auftreten in der Schule und ist motiviert an Spaziergängen mit dem Hund teilzunehmen. Im Gruppengeschehen zeigte sich ebenfalls Verbesserungen.

© Copyright 2019 – Mißler Nicole